Infos und Tipps

für Jugendverbände, Jugendgruppen
und Jugendleiter/innen

Auf dieser Seite veröffentlichen wir aktuelle und bewährte Informationen und Tipps für die erfolgreiche Arbeit in den Jugendverbänden und Jugendgruppen sowie für Jugendleiterinnen und Jugendleiter.


Bootsführer und Bootsführerinnen | Schulungssript



Fotos in der Jugendarbeit - Recht am eigenen Bild | Handlungsempfehlung



Jugendschutz (gesetz) | Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend



Jugendschutz, Verkehrsrecht, Strafrecht | Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.



Juleica - Die Jugendleitercard | Antragstellung | Infos | Vergünstigungen



Mehr Zeit für Jugendarbeit - das neue Jugendarbeitfreistellungsgesetz (JArbFG)





Bootsführer und Bootsführerinnen | Schulungsscript


Seit vielen Jahren verleihen das Amt für Jugendarbeit und der Stadtjugendring Kempten Schlauchboote und Canadier an Jugendgruppen, freie Träger und Einrichtungen der Jugendarbeit in Kempten und im Oberallgäu.

Eine Voraussetzung für die Berechtigung, die Boote auszuleihen, ist der Nachweis einer fachlichen Qualifikation. Das Amt für Jugendarbeit und der Stadtjugendring bieten deshalb regelmäßig im Rahmen ihres Seminarprogramms Schulungen für Jugendleiter/innen und Aktive in der Jugendarbeit an.

Grundlage der Ausbildung ist das Script Hinweise und Tipps für Bootsführer und Bootsführerinnen.




Fotos in der Jugendarbeit - Recht am eigenen Bild


Eine gute Öffentlichkeitsarbeit lebt auch von guten Fotos. Um hier immer das passende Motiv zu haben, ist eine große Auswahl an Fotos die Voraussetzung. Dabei gilt es, die Persönlichkeitsrechte der Fotografierten zu wahren und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Beides in Einklang zu bringen, ist nicht immer leicht.

Für seine Einrichtungen und Veranstaltungen hat der Stadtjugendring Kempten dazu eine Handlungsempfehlung entwickelt. Diese ist aus unserer Sicht auch eine gute Grundlage für die Arbeit in den Jugendverbänden. Also, schaut sie euch an, passt sie eventuell euren Gegebenheiten an und verwendet sie. Den Inhalt unserer Empfehlung haben wir natürlich von einem Rechtsanwalt prüfen lassen.

Unser Fachberater für die Jugendverbandsarbeit, Rolf Disselhoff, hat sich in die Thematik "Recht am eigenen Bild" eingearbeitet und steht euch gerne für Fragen zu Verfügung.








Jugendschutz (gesetz)


Die Internetplattform "Jugendschutz aktiv" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet aktuelle und umfangreiche Informationen zum Jugendschutz: Infos für Eltern und Erziehende | Infos für Gewerbetreibende und Veranstalter | Jugendschutz-Rechner (Was müssen Eltern und Aufsichtspersonen wissen?) |  Jugendschutzgesetz | Linksammlung zum Jugendschutz | Schulungsfilm




Jugendschutz, Verkehrsrecht, Strafrecht


Die Internetplattform „Bussgeldkatalog.com” des Verbandes für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. bietet aktuelle und detaillierte Informationen zum Thema Jugendschutz. Weitere Schwerpunkte liegen bei den Themen Verkehrsrecht, Flensburger Punktesystem, Bußgeldbescheid und Strafrecht.






Juleica - Die Jugendleitercard


Die Juleica (Jugendleiter/innen-Card) ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Mit Hilfe der Juleica können sich Jugendleiterinnen und Jugendleiter gegenüber Eltern, Kindern, Jugendlichen, Behörden und der Politik ausweisen. Die Juleica legitimiert auch gegenüber staatlichen und nicht staatlichen Stellen, von denen Beratung und Hilfe angeboten wird.

Jede Inhaberin und jeder Inhaber der Juleica hat eine Ausbildung nach festgelegten Qualitätsstandards absolviert und sich dabei mindestens 34 Stunden mit Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Methoden der Jugendarbeit und vielen weiteren Themen beschäftigt. Dazu kommt eine Ausbildung in Erster Hilfe.

Die Juleica erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit, die für einen anerkannten öffentlichen oder freien Träger der Jugendhilfe ehrenamtlich tätig sind (im Sinne des §73 SGB VIII).

Die Juleica kann in einem Online-Antragsverfahren beantragt werden.








Neues Freistellungsgesetz
Jugendarbeitfreistellungsgesetz (JArbFG)


Jugendarbeit in Bayern lebt vom ehrenamtlichen Engagement von Jugendleiterinnen und Jugendleitern. Sie bieten mit ihren vielfältigen außerschulischen Bildungs- und Freizeitmaßnahmen ein attraktives und sinnvolles Angebot für Kinder und Jugendliche in Bayern.

Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Engagement. Deshalb wurde das frühere Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der Jugendarbeit überarbeitet und das neue Jugendarbeitfreistellungesetz beschlossen, dass zum 01. April 2017 in Kraft tritt.

Für wen gilt das Freistellungsgesetz?
Es gilt für ehrenamtliche Jugendleiter/-innen, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Schüler/-innen können von ihren Schulleitungen beurlaubt werden, dieses Gesetz findet allerdings keine Anwendung. Das Kultusministerium steht derartigen Beurlaubungen positiv gegenüber, solange keine schwerwiegenden schulischen Gründe dagegensprechen. Das Gesetz findet auch auf Beamten und in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis stehende Personen entsprechend Anwendung.

Wofür wird Freistellung gewährt?
Mit der Neufassung des Gesetzes wurden folgende Gründe festgelegt: 1. für ehrenamtliche Tätigkeit bei Angeboten der Jugendarbeit im Sinne des § 11 des Achten Buches Sozialgesetzbuch | 2. zur Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen, die der Aus- und Fortbildung für entsprechende Tätigkeiten dienen.

Das bedeutet, dass bspw. für Freizeitmaßnahmen, Jugendbildungsangebote, internationale Jugendarbeit und vieles mehr eine Freistellung möglich ist. Im neuen Gesetz wird darauf verzichtet alle Bereiche der Jugendarbeit einzeln zu benennen.

Nach der neuen gesetzlichen Regelungen können Gremienveranstaltungen nur dann noch als Freistellungsgrund dienen, wenn sie die Vorbereitung von Angeboten von Jugendarbeit umfassen oder Teile der Aus- und Forbildung enthalten.

Für welche Zeiträume wird freistellung gewährt?
Mit der Neufassung ist die Freistellung nicht mehr nur tageweise möglich, sondern auch für kürzere Zeiträume. Insgesamt kann pro Jahr für maximal 12 Veranstaltungen Freistellung gewährt werden. Pro Jahr kann Freistellung für einen Zeitraum gewährt werden, der dem Dreifachen der regelmäßigen Wochenarbeitszeit entspricht.

Wie wird freistellung beantragt?
Der Antrag muss mindestens vier Wochen vor dem beantragten Zeitraum beim Arbeitgeber eingegangen sein. Den Antrag selbst stellt die Jugendorganisation, für dessen Maßnahme/Angebot der/die Jugendleiter/-in zum Einsatz kommt. Der Antrag muss in Textform - also per Post oder auch per E-Mail - an den Arbeitgeber gesendet werden. Eine Kopie des Antrags muss an den Bayerischen Jugendring gesandt werden (freistellung@bjr.de). Der Antrag wird auf einem gesonderten Antragsformular gestellt.

Kann der Antrag abgelehnt werden?
Der Antrag gilt als bewilligt, wenn ihn der Arbeitgeber nicht spätestens zwei Wochen vor dem beantragten Zeitraum in Textform ablehnt. Die Ablehnung ist in Textform gegenüber dem Antragsteller, dem Arbeitnehmer und dem BJR zu begründen. Ein Antrag kann nur abgelehnt werden, wenn dringende betriebliche Gründe entgegenstehen. Es dürfen sowohl aus der Genehmigung als auch einer Ablehnung für den Arbeitnehmer keine Nachteile im Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis entstehen.

Erstattung von Verdienstausfall
Der Bayerische Jugendring vergibt Verdienstausfallzuschüsse über ein Fachprogramm aus Mitteln zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung. In welcher Höhe und was genau gefördert wird, kann von den aktuell zur Verfügung stehenden Mitteln abhängig sein. Es empfiehlt sich, hier immer beim Bayerischen Jugendring den aktuellen Stand abzufragen.








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